Verfasst von Julian Serfas am 13 März, 2008
ist das nächste Seminarthema in der Reihe Recruiting 2.0. Vor dem Hintergrund der konjunkturellen Entwicklung und der sich verknappenden Resource „Mitarbeiter“, besteht immer stärker die Notwendigkeit, den kontinuierlichen Strom von qualifizierten Bewerbern sicherzustellen und als „Employer of Choice“ ausgewählt zu werden. Die Lösung für diese Aufgabe ist „Employer Branding“, oder besser, der „Employer Branding-Prozess“. Das Ziel: Eine Magnetwirkung auf die „Right Potentials“ zu entwickeln, die dafür sorgt, dass die Bewerber von der Arbeitgebermarke kontinuierlich angezogen und in einen strukturierten Bewerbungsprozess eingeleitet werden. Der Begriff des „Employer Branding“ steht für die bewusste Positionierung als „Arbeitgeber erster Wahl“. Employer Branding ist vor allem eine kulturelle und eine, für jedes Unternehmen individuelle Aufgabe, die von unterschiedlichen Rahmenbedingungen geprägt ist. Mit etablierten Vorgehensweisen können Sie diesen Entwicklungsprozess jedoch unterstützen.
Dieser Aufgabe wollen sich der Seminarleiter Carsten Franke und die Koreferenten am 16. und 17. April 2008 im Rahmen des o.g. Seminarthemas in Form von Vorgehensweisen, Praxisbeispielen und mit der Vorstellung einer aktuellen empirischen Studie zur internen Markenführung bei deutschen Top-Unternehmen, stellen.
Im Rahmen dessen, stellt Carsten Franke Ihnen zusammen mit Petra Griessmann (Deutsche Flugsicherung), Stefanie Karstens (Otto GmbH & Co. KG), Dr. Jürgen Kumbartzki (TAIKN Strategische Markenberatung), Max Lehmann (HypoVereinsbank) und Alfred Lukasczyk (Evonik Industries) deren Projekte bzw. Studien vor.
Die Themen des Seminarprogamms:
- Employer Branding als Marketing- und Management-Aufgabe
- Die Arbeitgebermarke in Zeiten der Veränderung – RAG führt zu Evonik
- Gemeinsam Zeichen setzen: Employer Branding für Otto und die Otto Group
- Workshop und Erfahrungsaustausch: Der Weg zum „Employer of Choice“
- Employee Branding: Mitarbeiter als Botschafter der Arbeitgebermarke
- Veränderungen im Employer Branding managen – Die HypoVereinsbank wird Teil der Uni Credit
- Employer Branding – eine Botschaft für Alle. Die besonderen Qualitäten der Deutschen Flugsicherung als Arbeitgeber kommunizieren
Das komplette Seminarprogramm finden Sie hier als PDF zum Download. Direkt zu Anmeldung kommen Sie hier.
Für alle Teilnehmer und Interessierte haben wir seit heute einen Fragebogen zu den Seminarinhalten von “Der Employer Branding-Prozess″ live gestellt.
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Verfasst von Julian Serfas am 13 November, 2007
Am 24. Und 25. Oktober fand ein erstes Seminar des Management Forum Starnberg zum Thema „Recruiting 2.0 – Vernetzte Bewerber als Herausforderung“ in Mannheim statt. Das zwei Tage andauernde Intensivseminar gab den Seminarteilnehmern aus den Unternehmen Amadeus-FiRe, Axa-Winterthur, Deutsche Bank, Deutsche Flugsicherung, E.ON, Europa-Fachpresse Verlag (W&V) und der IKEA Deutschland die Möglichkeit, sich ein umfassendes Bild über die Möglichkeiten, die das Web 2.0 im Recruiting bietet, zu verschaffen. Carsten Franke (milch & zucker) stellte am ersten Seminartag dar, welche Implikationen das Web 2.0 im Recruiting-Prozess für das Employer Branding und das Employee Branding der Arbeitgeber hat. Chancen & Risiken wurden dann ebenso vorgestellt und diskutiert, wie neue Trends anhand von vielen Beispielen aus dem Recruiting-Einsatz. Auch ein Ausblick auf die zukünftigen Möglichkeiten des Web 3.0 fehlte nicht.

Drei völlig verschiedene Ansätze, wie das Werkzeug „Web 2.0″ zum Recruiting in der Praxis bereits eingesetzt wird, präsentierten den Teilnehmern dann Marcus Reif (Accenture AG), Josef Buschbacher (Festo AG) und Dr. Christoph Kürn (Siemens AG). Fallbeispiele aus den jeweiligen Unternehmen gaben eine guten und heiß diskutierten Einblick in die genutzten Möglichkeiten. Aufbauend auf den Präsentationen von Herrn Franke und anderen Referenten setzten die Teilnehmer des Seminars ihr Wissen dann direkt am zweiten Seminartag in einer Gruppenarbeit um und entwickelten eigene innovative Kampagnen-Ideen.

Abgerundet wurde das Seminar durch eine Diskussionsrunde mit allen Teilnehmern und Referenten. Das abschließende Fazit aller Beteiligten ließ klar erkennen, dass die Möglichkeiten des Recruiting 2.0 von den Unternehmen zukünftig aufgegriffen und von vielen Teilnehmern als klare Chance erkannt werden, sich vom Wettbewerb durch eine authentische Kommunikation zu differenzieren.
Vielen Dank an alle Teilnehmer für diese fruchtbaren zwei Tage! Alle Referenten stehen für einen weiteren Austausch gerne weiter zur Verfügung.
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Verfasst von Carsten Franke am 11 Oktober, 2007
Welche neuen Wege sich für Bewerber und Unternehmen durch die Möglichkeiten des Web 2.0 bieten, ist Thema in der aktuellen Online-Ausgabe des Hochschulanzeigers. Was diese bei der Jobsuche im Internet beachten müssen, welche Risiken es gibt und wie ein persönliches Profil in Social-Communities zum Berufseinstieg genutzt werden kann, findet sich dort in Gestalt eines Berichts von mir und einem Serviceangebot des Karrieremagazins der FAZ in Kooperation mit JobStairs. Im Rahmen dieses Angebots haben Interessierte die Möglichkeit Fragen zum Thema loszuwerden.
Das Seminar bildet die Unternehmenssicht dieser Thematik ab und bietet so die Möglichkeit „den Bewerber von heute“ zu verstehen und zu erreichen.
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Verfasst von Carsten Franke am 7 Oktober, 2007
Der 2. Vortrag des Tages wird sich mit dem Kernthema des Seminars beschäftigen: Inwiefern bestimmen einzelne Personen über das Wohl und Wehe einer Arbeitgebermarke (mit).
De facto bestand ja „für Jeden“ schon immer die Möglichkeit seine Meinung über seinen Arbeitgeber, oder Ex-Arbeitgeber kund zu tun: Am Werkstor, im Freundeskreis, im Verein etc. Mit der Wirkung, dass jeder Arbeitnehmer auch ein Multipikator des Unternehmensimages (aus seiner Sicht > des Arbeitgeberimages) ist. Das Internet und speziell das Web 2.0 multipliziert diesen Multiplikator nun um das Vielfache. Blogs, Podcasts, Einträge in Foren- und Communities machen jede Meinungsäußerung für jeden Internet-User sichtbar. Beispiel: Ich gebe in Google die Suchphrase „Arbeiten bei BASF“ ein und erhalte als erstes Suchergebnis gleich den Treffer „Arbeiten bei der BASF AG Test und Preisvergleich“ beim Verbraucherportal Ciao.de mit drei Berichten von Arbeitnehmern: Erst darunter findet sich ein offizieller Link des Unternehmens zum Thema. Ein kleines Beispiel für die Wirkung von Employee Branding. Mitarbeiter haben tatsächlich Anteil an der Marke. Die Unternehmen und die Medien bestimmen nicht mehr alleine darüber, was berichtet wird. Ein klarer Kontrollverlust über die Unternehmensmarke. Die Folgen und die sich daraus ergebenden Chancen und Risiken werden in diesem Seminarteil erläutert und diskutiert. Uns geht es natürlich vor allem um die Chancen, die sich aus diesem Paradigmenwechsel aus Unternehmenssicht ergeben.
Vortrag: Chancen & Risiken bei der Nutzung von Web 2.0 im Recruiting
- Employer Branding vs. Employee Branding: Mitarbeiter machen Marke. Der Kontrollverlust über die Unternehmensmarke und die Folgen
- Rechtliche Aspekte: Arbeitsrecht, Datenschutz und Markenrecht
- SWOT-Analyse mit den Teilnehmern: Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken
Anmeldung, Programm
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Verfasst von Carsten Franke am 19 Juli, 2007
Der sogenannte „War for Talents“ ist wieder da! Dieses Mal wird er allerdings mit anderen Waffen geschlagen. Die Zeiten und auch die Bewerber haben sich nicht zuletzt durch die Möglichkeiten des „neuen Internet“ geändert. Der Bewerber von heute hat sich vom Medienkonsumenten zum Mit-Macher entwickelt. Er ist selbst zum Medium geworden und meldet sich z.B. über Blogs, Video Clips und Podcasts zu Wort (= Employee Branding -> Blog ).
Diese High Potentials sind in realen und virtuellen Communities zu finden. Sie bewegen sich nicht nur bei der täglichen Arbeit sondern vor allem auch bei der Jobsuche wie selbstverständlich im Internet. Daraus ergeben sich jede Menge Chancen und Risiken für alle Unternehmen.
Dies nehmen wir zum Anlaß für ein Intensiv-Seminar zum Thema. Am 25./26. Oktober 2007 findet es in Mannheim statt. Veranstalter ist das Management Forum Starnberg, der es in Kooperation mit mir, Carsten Franke und milch & zucker durchführt. Das Seminar ist genau so benannt, wie dieser Blog, der die Aufgabe hat Interessenten, Seminarteilnehmer und die Referenten miteinander zu vernetzen. Weitere Beiträge werden in den nächsten Wochen folgen.
Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Ihr Interesse!
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