Web 2.0 geht auch an den Personalabteilungen nicht spurlos vorüber. In Zeiten von Fachkräftemangel setzen immer mehr Unternehmen auf Dialoge mit ihrer Zielgruppe in Weblogs, in Videos auf Youtube beschreiben Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz und ihr Unternehmen. Und Siemens erklärt via Podcast wie Online-Bewerbungen ablaufen.
Archiv für die Kategorie ‘Web 2.0’
Web 2.0: Personaler setzen auf Recruiting 2.0
Verfasst von Bernd Pitz am 21 November, 2007
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Fazit des Seminars: Recruiting 2.0 ist ein klarer Trend.
Verfasst von Julian Serfas am 13 November, 2007
Am 24. Und 25. Oktober fand ein erstes Seminar des Management Forum Starnberg zum Thema „Recruiting 2.0 – Vernetzte Bewerber als Herausforderung“ in Mannheim statt. Das zwei Tage andauernde Intensivseminar gab den Seminarteilnehmern aus den Unternehmen Amadeus-FiRe, Axa-Winterthur, Deutsche Bank, Deutsche Flugsicherung, E.ON, Europa-Fachpresse Verlag (W&V) und der IKEA Deutschland die Möglichkeit, sich ein umfassendes Bild über die Möglichkeiten, die das Web 2.0 im Recruiting bietet, zu verschaffen. Carsten Franke (milch & zucker) stellte am ersten Seminartag dar, welche Implikationen das Web 2.0 im Recruiting-Prozess für das Employer Branding und das Employee Branding der Arbeitgeber hat. Chancen & Risiken wurden dann ebenso vorgestellt und diskutiert, wie neue Trends anhand von vielen Beispielen aus dem Recruiting-Einsatz. Auch ein Ausblick auf die zukünftigen Möglichkeiten des Web 3.0 fehlte nicht.
Drei völlig verschiedene Ansätze, wie das Werkzeug „Web 2.0″ zum Recruiting in der Praxis bereits eingesetzt wird, präsentierten den Teilnehmern dann Marcus Reif (Accenture AG), Josef Buschbacher (Festo AG) und Dr. Christoph Kürn (Siemens AG). Fallbeispiele aus den jeweiligen Unternehmen gaben eine guten und heiß diskutierten Einblick in die genutzten Möglichkeiten. Aufbauend auf den Präsentationen von Herrn Franke und anderen Referenten setzten die Teilnehmer des Seminars ihr Wissen dann direkt am zweiten Seminartag in einer Gruppenarbeit um und entwickelten eigene innovative Kampagnen-Ideen.
Abgerundet wurde das Seminar durch eine Diskussionsrunde mit allen Teilnehmern und Referenten. Das abschließende Fazit aller Beteiligten ließ klar erkennen, dass die Möglichkeiten des Recruiting 2.0 von den Unternehmen zukünftig aufgegriffen und von vielen Teilnehmern als klare Chance erkannt werden, sich vom Wettbewerb durch eine authentische Kommunikation zu differenzieren.
Vielen Dank an alle Teilnehmer für diese fruchtbaren zwei Tage! Alle Referenten stehen für einen weiteren Austausch gerne weiter zur Verfügung.
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Seminarthemen: Chancen & Risiken bei der Nutzung von Web 2.0 im Recruiting
Verfasst von Carsten Franke am 7 Oktober, 2007
Der 2. Vortrag des Tages wird sich mit dem Kernthema des Seminars beschäftigen: Inwiefern bestimmen einzelne Personen über das Wohl und Wehe einer Arbeitgebermarke (mit).
De facto bestand ja „für Jeden“ schon immer die Möglichkeit seine Meinung über seinen Arbeitgeber, oder Ex-Arbeitgeber kund zu tun: Am Werkstor, im Freundeskreis, im Verein etc. Mit der Wirkung, dass jeder Arbeitnehmer auch ein Multipikator des Unternehmensimages (aus seiner Sicht > des Arbeitgeberimages) ist. Das Internet und speziell das Web 2.0 multipliziert diesen Multiplikator nun um das Vielfache. Blogs, Podcasts, Einträge in Foren- und Communities machen jede Meinungsäußerung für jeden Internet-User sichtbar. Beispiel: Ich gebe in Google die Suchphrase „Arbeiten bei BASF“ ein und erhalte als erstes Suchergebnis gleich den Treffer „Arbeiten bei der BASF AG Test und Preisvergleich“ beim Verbraucherportal Ciao.de mit drei Berichten von Arbeitnehmern: Erst darunter findet sich ein offizieller Link des Unternehmens zum Thema. Ein kleines Beispiel für die Wirkung von Employee Branding. Mitarbeiter haben tatsächlich Anteil an der Marke. Die Unternehmen und die Medien bestimmen nicht mehr alleine darüber, was berichtet wird. Ein klarer Kontrollverlust über die Unternehmensmarke. Die Folgen und die sich daraus ergebenden Chancen und Risiken werden in diesem Seminarteil erläutert und diskutiert. Uns geht es natürlich vor allem um die Chancen, die sich aus diesem Paradigmenwechsel aus Unternehmenssicht ergeben.
Vortrag: Chancen & Risiken bei der Nutzung von Web 2.0 im Recruiting
- Employer Branding vs. Employee Branding: Mitarbeiter machen Marke. Der Kontrollverlust über die Unternehmensmarke und die Folgen
- Rechtliche Aspekte: Arbeitsrecht, Datenschutz und Markenrecht
- SWOT-Analyse mit den Teilnehmern: Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken
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Seminarthemen: Recruiting 2.0 – Stand der Dinge
Verfasst von Carsten Franke am 23 September, 2007
In ca. 4 Wochen geht es los: Am 24./25.10. findet das Seminar statt. Hier ein Ausblick auf die angekündigten Themen und den ersten Vortrag (Titel s. oben).
Der Begriff Recruiting 2.0 beschreibt das Thema sehr gut. Hat sich doch durch die Entwicklung des Internet als Publikationsmedium das nur von einigen wenigen genutzt werden konnte (Web 1.0) hin zu einem Mit-Mach-Medium (Web 2.0) auch die Personalarbeit im Employer Branding und Recruiting verändert. Am Recruitingprozess 2.0 sind zunehmend weitere Parteien beteiligt, die bei der individuellen Information und Entscheidung für einen Arbeitgeber früher keine große Rolle gespielt haben: Die Mitarbeiter und Ex-Mitarbeiter eines Unternehmens und Medien und Herausgeber von Informationen, die sich im Internet über die Suchmaschinen wie Google einfach finden lassen.
Konkret heißt dass, der Bewerber FINDET viel einfacher Informationen und Unternehmen im Internet als noch vor kurzem und wird in Zusammenhängen um Stellen und Bewerbungen GEFUNDEN, die vollkommen neu sind: Er sucht z.B. Informationen über Traineeprogramme von Siemens und findet nicht nur die Website von Siemens, sondern hunderte von Kommentaren in Blogs und Social Communities, die ihm ein breiteres Bild eines Jobangebots vermitteln. Gleichzeitig wird er von einem Studenten über eine Internet-Community kontaktiert, der ihn als Ex-Praktikant eines viel kleineren Elektrontikunternehmens über seine Erfahrungen dort befragen will.
Welche Möglichkeiten eröffnen sich nun für die Verantwortlichen in den Unternehmen, um diese Entwicklung für das Recruiting zu nutzen? Einen Einblick hierein soll dieser Vortrag leisten.
Vortrag: Recruiting 2.0
- Aktuelle Herausforderungen im Recruiting: Hochschulreform, Konjunktur, Globalisierung und Demografie
- Der Bewerber, das unbekannte Wesen? – Wie tickt der Bewerber und wo erreiche ich ihn?
- Medien & Möglichkeiten: Blogs, Communities, Second Life, Podcasts etc.
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